Sie planen ein WPC-Gartenhaus und stehen vor der Entscheidung, welche Dachform am besten passt? Bisher waren WPC-Gartenhäuser meist nur mit Flachdach oder Pultdach erhältlich, doch inzwischen gibt es Modelle mit dem beliebten klassischen Satteldach – jetzt auch im Sortiment der Gartenhausfabrik. Was für ein Satteldach spricht und warum es bei Wind und Wetter oft die bessere Wahl ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Neu im Sortiment: WPC-Gartenhäuser mit Satteldach
Schaut man sich in Kleingartenanlagen, Privatgärten und Wochenend-Siedlungen um, so ist das Satteldach nach wie vor die häufigste Dachform, obwohl bei modernen Gartenhäusern Pult- und Flachdächer im Trend liegen. Die klassische Dachform ist nach wie vor beliebt, denn die Konstruktion ist seit Jahrhunderten bewährt und robust, sowie in Gegenden mit viel Regen und Schnee aus guten Gründen die bevorzugte Wahl. Auch die Anpassung an die Dachform des eigenen Wohnhauses spricht häufig für ein Satteldach-Gartenhaus. Ob Laube, Geräteschuppen oder Gartenhaus mit Wohncharakter: Das Satteldach verschwindet nicht, sondern wird in modernes Gartenhaus-Design übernommen.
Ein gutes Beispiel dafür sind die supermodernen Gartenhäuser aus WPC (Wood-Plastic-Composite). Das Material verbindet die Optik von Holz mit der Pflegeleichtigkeit von Kunststoff. Es wundert also nicht, dass sich heute viele Interessenten für ein WPC-Gartenhaus entscheiden, das niemals gestrichen werden muss! Zur Frage, für wen Holz oder WPC die passendere Wahl ist, finden Sie ausführliche Informationen in unserem Ratgeber Gartenhaus aus Holz oder WPC? Die wichtigsten Kriterien für die richtige Materialwahl.
Wer sich bisher für ein Gartenhaus aus WPC entschied, hatte allerdings in Sachen Dachform nur eine beschränkte Wahl, denn diese waren lange nur mit Flachdach oder Pultdach erhältlich. Die moderneren Dachformen ließen sich mit den WPC-Profilen technisch einfacher umsetzen. Damit ist es jetzt vorbei: Mit den neuen APEX-Modellen bietet die Gartenhausfabrik jetzt auch WPC-Gartenhäuser mit klassischem Satteldach an. Sie kombinieren zwei Eigenschaften, die bisher kaum zusammen zu bekommen waren: das pflegeleichte Material WPC und die vertraute Optik eines Satteldachs.

Warum überhaupt ein Satteldach?
Ein Satteldach besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die sich am First treffen. Die einfache Form hat sich über Jahrhunderte bewährt, denn für ein Satteldach sprechen im Vergleich mit Pult- und Flachdach einige praktische Vorteile:
- Regen und Schmelzwasser laufen durch die Dachneigung zuverlässig ab, statt sich auf der Fläche zu sammeln.
- Unter dem First entsteht mehr Raumhöhe, wodurch die Aufenthaltsqualität durch “mehr Raum über dem Kopf” verbessert wird.
- Das Satteldach wirkt klassisch und passt zu fast jedem Gartenstil, vom traditionellen Nutzgarten bis zum modern gestalteten Außenbereich.
Bei einem WPC-Gartenhaus passen diese Vorteile gut zum Material selbst, denn auch WPC punktet mit besonderer Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse, was mit Holz nur durch regelmäßiges Streichen oder neu Lasieren erreichbar ist.
Die Apex-Serie: WPC-Gartenhäuser mit Satteldach von der Gartenhausfabrik
Mit den neuen Modellen der Apex-Serie bringt die Gartenhausfabrik das Satteldach ins WPC-Sortiment. Sie haben die Wahl zwischen drei Größen, nämlich mit 5,80 m², 8,40 m² und 15,60 m² Grundfläche:
- WPC Gartenhaus Apex 5,80 m²: Ein klassisches Einraum-Gartenhaus bzw. Gerätehaus mit Wandaußenmaßen von 240 x 240 cm und einer Gesamthöhe von 245 cm – ideal für kleinere Gärten!

- WPC Gartenhaus Apex 8,40 m²: Ebenfalls ein Einraum-Gartenhaus, aber mit mehr Fläche: Die Wandaußenmaße betragen 290 x 290 cm bei einer Gesamthöhe von 250 cm.

- WPC Gartenhaus Apex 15,60 m²: Die große Variante bringt neben dem Hauptraum einen seitlichen, offenen Anbau mit, der sich als Terrasse oder Lounge-Bereich nutzen lässt. Bei Wandaußenmaßen von 535 x 290 cm und einer Gesamthöhe von 266 cm entfallen davon rund 262,5 cm Breite auf diesen Anbau.

Tipp: Wenn Sie die Fläche für Ihr geplantes WPC-Gartenhaus ausmessen, beachten Sie auch die Höhe: Sind etwa störende Äste vorhanden? Ein Gartenhaus mit Satteldach ist ja immer ein wenig höher als ein vergleichbares Modell mit Flachdach.
APEX-Gartenhäuser mit Satteldach: Bauweise, Ausstattung und Zubehör
Gebaut sind alle Apex-Modelle aus 28 mm starken, coextrudierten WPC-Hohlkammerprofilen: Bei diesen Wandbohlen wird der WPC-Kern komplett mit einer Kunststoffummantelung versehen, was sie robuster gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Fette macht. Das Material nimmt weniger Feuchtigkeit auf, arbeitet dadurch weniger und bleibt extrem formstabil. Zudem verringert die Kunststoffummantelung die Farbveränderung durch Witterungseinflüsse. Die Ecken, wo die Wandbohlen sich treffen, sind mit Aluminiumblenden verkleidet. Zum Aufbau werden die Wandbohlen einfach gesteckt und verschraubt, nicht wie bei einem Blockbohlenhaus aus Holz mittels Nut-und-Feder zusammengefügt.
Auch die Ausstattung der Apex-Gartenhäuser aus WPC kann sich sehen lassen:
- Die breiten Aluminium-Doppeltüren sind mit einem Zylinderschloss abschließbar,
- die Verglasung aus 14 mm starkem Struktur-Isolierglas verhindert neugierige Blicke ins Innere.
- Zum Lieferumfang gehört bei allen Modellen eine hochwertige beidseitige Metalldachrinne inkl. Fallrohr.
Wenn Sie auch den Boden Ihres Gartenhauses mit WPC gestalten wollen, können Sie unsere hochwertigen WPC Fliesen Fußboden-Pakete als Zubehör erwerben. Jedes Set besteht aus elf Fliesen im Format 30×30 cm, was exakt 1 m² Bodenfläche entspricht – perfekt abgestimmt auf den modularen Aufbau unserer Gartenhäuser. Mehr? Auf der jeweiligen Produktseite der einzelnen WPC-Gartenhäuser finden Sie unter “Empfohlenes Zubehör” weitere Ausbaumöglichkeiten – von der Bodenrampe über zusätzliche Fenster bis hin zu passenden Leuchten.
Duo-Color-Wandbohlen:
eine Bohle, zwei Farben, freie Wahl beim Aufbau
Bei den Wandbohlen aller WPC-Gartenhäuser der Apex-Serie handelt es sich um Duo-Color-Wandbohlen: Jede einzelne Bohle ist zweifarbig gefertigt, auf der einen Seite grau, auf der anderen Seite anthrazit-farbig. Welche der beiden Farben später außen sichtbar ist, entscheidet sich also nicht schon beim Kauf, sondern erst beim Aufbau, denn die Bohlen lassen sich in beide Richtungen einbauen.

Das gibt Ihnen beim Aufbau Ihres neuen WPC-Gartenhauses mit Satteldach einige Gestaltungsfreiheit. Wenn Sie beim Bestellen noch nicht sicher sind, welche Farbe besser passt, können Sie die Entscheidung bis zur Montage aufschieben. Und weil jede Bohle zweifarbig ist, zeigen Außen- und Innenseite automatisch unterschiedliche Farben, ganz ohne zusätzlichen Aufwand.
Aluminium und ASA-Kunststoff: robuster Materialmix im Satteldach
Ein Satteldach aus reinem WPC in voller Wandstärke wäre für die geneigte Dachfläche wenig praktisch, denn das Material ist für tragende Dachsparren zu schwer und zu wenig formstabil. Die Gartenhausfabrik setzt deshalb bei der Apex-Serie auf eine bewährte Materialkombination.
Die Dachsparren bestehen aus Aluminium, und zwar bei Satteldach und Pultdach gleichermaßen. Aluminium ist leicht, verwindungssteif und rostet nicht, damit trägt die Konstruktion auch bei Wind und Schnee zuverlässig. Für die Dachfläche selbst kommt eine Kunststoffdachplatte aus ASA zum Einsatz, kurz für Acrylnitril-Styrol-Acrylat. Auch diese Dachplatte ist bei Pult- und Satteldach identisch, sie hat sich also bereits bei den Flachdach- und Pultdach-Modellen der Gartenhausfabrik bewährt.
ASA gilt als besonders witterungsbeständig und UV-stabil, das Material verfärbt sich kaum und bleibt auch nach Jahren im Freien formstabil. Für ein WPC-Gartenhaus mit Satteldach ist das ein wichtiger Faktor, denn das Dach ist der Witterung stärker ausgesetzt als die Wände. Ergänzt wird die Konstruktion durch eine Metalldachrinne mit Fallrohr, die Regenwasser gezielt vom Gartenhaus wegleitet, zum Beispiel in eine Regentonne Ihrer Wahl.
Lieferung und Aufbau: Selber aufbauen oder aufbauen lassen?
Der Aufbau eines WPC-Gartenhauses mit Satteldach ist dank des durchdachten Steck-Schraub-Systems auch im Eigenbau (DIY) gut machbar. Auch zeitlich bleibt der Aufwand überschaubar, denn anders als bei einem Gartenhaus aus Holz muss bei WPC nichts grundiert oder gestrichen werden. Das spart im Vergleich mit dem klassischen Holzaufbau einige Arbeitsschritte und Trockenzeiten.
Die Lieferung erfolgt kostenlos, die Spedition setzt die Pakete so nah wie möglich am Bauplatz ab. Wichtig dabei: Ein passendes Fundament muss bereits vorhanden sein, bevor die Lieferung ankommt. Welche Fundamentart sich für ein WPC-Gartenhaus eignet und wann eine Baugenehmigung nötig wird, erklärt der Ratgeber WPC-Gartenhaus: Welches Fundament passt und wann braucht es eine Baugenehmigung?.
Wer keine Zeit oder Lust auf den Eigenbau hat, kann das Montageteam der Gartenhausfabrik direkt bei der Bestellung dazubuchen. Lesen Sie mehr dazu in unserem Ratgeber Selbst bauen oder Profis beauftragen?
